Sonntag, 3. Juni 2012
Besuch, Besuch, Besuch!
Besuch aus der Heimat ist immer schön! Und Chrissi, die treue Seele, hat es sich natürlich nicht nehmen lassen für ein paar Tage vorbei zu schauen.
Leider war die Zeit ein bisschen knapp, aber wir waren nicht faul. Wir haben richtig viel gesehen und eine richtig gute Zeit gehabt. War immerhin auch der perfekte Zeitpunkt. Es war Golden Week, ich hatte eine Woche Urlaub und stand vor dem Beginn meines neuen Praktikums und darum total gut gelaunt.
Bilder von unseren Trips kommen noch!
Montag, 28. Mai 2012
Oktoberfest im Mai
Zum Essen gab es natürlich deutsche Spezialitäten. Würste, Fleisch, Sauerkraut, schlicht alles, was den Volksfestgaumen zum Jubeln bringt. Allerdings waren die Preise astronomisch. Angefangen bei einer Brezel für umgerechnet rund 4,-- Euro konnte man dann bis zur Schlachtplatte für 60,-- Euro richtig viel Geld los werden. Allerdings haben wir uns dann doch ein paar Würste gegönnt. Das musste schon sein nach so langer Zeit. Ein weiteres Ziel war für mich natürlich auch nach fast 9 Monaten endlich mal wieder "a Woiza" zu trinken. Aber bei 15,-- Euro für einen halben Liter Paulaner (zuzüglich 10,-- Euro Glaspfand) habe ich diesen Genuss bis zu meiner Heimkehr nochmal verschoben. Für 15,-- Euro bekomm ich ja immerhin einen ganzen Sixpack japanisches Bier und so schlecht ist das nun auch wieder nicht. Davon hatten wir an diesem Tag dann durchaus auch genug. Aber erstaunlich war, dass die Preise wohl nur uns abschreckten, denn sonst griffen alle ordentlich zu. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Eigentlich sollten an dieser Stelle noch zwei tolle Videos sein, aber leider konnte ich sie nicht hochladen. Sind wohl etwas zu groß geworden. Werde versuchen sie später noch nachzuliefern!
Sonntag, 13. Mai 2012
Hallo Gotanda!
"Du ziehst ja öfter um, wie manche Leute die Socken wechseln"
Über diese Mail musste ich schmunzeln und vielleicht ist sogar was dran. Aber in Gotanda, ein Stadtteil im südlichen Tokyo, ist es einfach super und hier bleib ich jetzt auch, für den Rest meiner Zeit in Japan.
Zu meiner Arbeitsstelle sind es 10 Minuten zu Fuß, ich wohne im 10. Stock und habe eine Wohnung bekommen, die für einen Praktikanten einfach nur deluxe ist.
Bei der Einrichtung wurde an alles gedacht. Fernseher, Reis- und Wasserkocher, großer Kühlschrank, Mirkowelle und sogar einen eigenen Schrank nur für meine Schuhe. Wobei ich garnicht so viele habe...
Auf jeden Fall war ich riesig überrascht, als ich zum ersten Mal einen Fuß in diese Wohnung gesetzt habe und wer hätte gedacht, dass meine erste eigene Wohnung so aussehen würde? Zumindest ist es auch eine neue Erfahrung mal in keiner WG oder keinem Guest House mehr zu wohnen.
Über diese Mail musste ich schmunzeln und vielleicht ist sogar was dran. Aber in Gotanda, ein Stadtteil im südlichen Tokyo, ist es einfach super und hier bleib ich jetzt auch, für den Rest meiner Zeit in Japan.
Bei der Einrichtung wurde an alles gedacht. Fernseher, Reis- und Wasserkocher, großer Kühlschrank, Mirkowelle und sogar einen eigenen Schrank nur für meine Schuhe. Wobei ich garnicht so viele habe...
Auf jeden Fall war ich riesig überrascht, als ich zum ersten Mal einen Fuß in diese Wohnung gesetzt habe und wer hätte gedacht, dass meine erste eigene Wohnung so aussehen würde? Zumindest ist es auch eine neue Erfahrung mal in keiner WG oder keinem Guest House mehr zu wohnen.
Mittwoch, 9. Mai 2012
スカイ・ライン
Das neue Praktikum hat angefangen und ich bin richtig zufrieden. Top Firma und super nette Kollegen. So kann es weitergehen!
Meine neue Wohnung ist auch der Wahnsinn! Kann's noch immer nicht so ganz fassen, dass nach dem Guest House sowas auf mich gewartet hat...
Bilder gibt's am Wochenende und auch ein paar mehr Infos. Hier ein kleiner Vorgeschmack, denn das ist die Aussicht von meinem Balkon.
Übrigens kann ich auch direkt auf meinen Arbeitsplatz schauen, dass ist nämlich das linke große Gebäude auf dem ersten und letzten Bild, der sogenannte "Think Park Tower". Somit sehe ich also jeden Abend wie viele von den Kollegen im 17. Stock noch arbeiten, während ich schon zu Hause sitze. Das war sicher Absicht!
Meine neue Wohnung ist auch der Wahnsinn! Kann's noch immer nicht so ganz fassen, dass nach dem Guest House sowas auf mich gewartet hat...
Bilder gibt's am Wochenende und auch ein paar mehr Infos. Hier ein kleiner Vorgeschmack, denn das ist die Aussicht von meinem Balkon.
Übrigens kann ich auch direkt auf meinen Arbeitsplatz schauen, dass ist nämlich das linke große Gebäude auf dem ersten und letzten Bild, der sogenannte "Think Park Tower". Somit sehe ich also jeden Abend wie viele von den Kollegen im 17. Stock noch arbeiten, während ich schon zu Hause sitze. Das war sicher Absicht!
Samstag, 5. Mai 2012
Auf und davon!
Wieder einmal heißt es Koffer packen. Nochmals packe ich mein Leben in zwei Koffer und verlasse mein jetziges Zuhause für eine neue Episode meines Auslandsjahres.
Morgen geht's nach Gotanda. Einen Stadtteil von Tokyo. Raus aus dem Vorstadtleben in die Großstadtmetropole und eine der größten Städte der Welt.
Per Expressbrief kam der Schlüssel und eine Wegbeschreibung zur neuen Unterkunft. Ich bin glücklich, obwohl ich noch nicht weiß, was mich erwartet!
Am Montag fängt mein neues Praktikum an und somit sage ich "Auf Wiedersehen Warabi!". Es hat mir hier gut gefallen und ich komme auch gerne wieder, aber die Vorfreude auf den neuen Abschnitt lässt sich nicht verleugnen. Ich bin riesig gespannt, was in den letzten Monaten in Japan auf mich zukommt und voller Zuversicht schaue ich nach vorn...
Morgen geht's nach Gotanda. Einen Stadtteil von Tokyo. Raus aus dem Vorstadtleben in die Großstadtmetropole und eine der größten Städte der Welt.
Per Expressbrief kam der Schlüssel und eine Wegbeschreibung zur neuen Unterkunft. Ich bin glücklich, obwohl ich noch nicht weiß, was mich erwartet!
Am Montag fängt mein neues Praktikum an und somit sage ich "Auf Wiedersehen Warabi!". Es hat mir hier gut gefallen und ich komme auch gerne wieder, aber die Vorfreude auf den neuen Abschnitt lässt sich nicht verleugnen. Ich bin riesig gespannt, was in den letzten Monaten in Japan auf mich zukommt und voller Zuversicht schaue ich nach vorn...
Dienstag, 17. April 2012
馬刺し
Nach rohem Oktopus und diversen anderen Spezialitäten stand letzte Woche eine weitere Besonderheit der japanischen Küche auf meinem Speiseplan. Basashi (馬刺し) ist Pferdefleischsashimi, was soviel bedeutet wie rohes Pferdefleisch. Eigentlich musste ich mich nicht sonderlich überwinden, da ich schon viel von diesem Gericht gehört hatte. Das Fleisch war zwar etwas zäh, aber trotzdem ganz angenehm. Allein die Farbe und der Glanz des Fleischs lassen ja darauf schließen, dass einem hier etwas Besonderes serviert wurde.
Somit bin ich wieder um eine Speise mehr bereichert, die das Land der aufgehenden Sonne bietet. Bisher war eigentlich nichts dabei, was mir nicht geschmeckt hat. Mit einer Ausnahme: 納豆! Natto sind gegorene Sojabohnen. Sie sehen nicht sonderlich appetitlich aus, riechen unangenehm fermentiert und ziehen Fäden, wenn man sie mit den Stäbchen aufnimmt. Den Geschmack und Geruch fand ich zu Anfang nicht sehr schlimm, aber das Mundgefühl war einfach unangenehm. Klebrig und zäh kaute ich eine Weile auf den Bohnen herum und hatte Mühe alles herunterzubekommen. Übrigens wird man von beinahe jedem Japaner gefragt, ob man Natto mag. Die Antwort ist von Leuten aus Europa oder Amerika beinahe einvernehmlich nein. Allerdings habe ich auch noch keinen Japaner getroffen, der mir sagte, dass Natto schmeckt, obwohl der Großteil Natto öfter traditionell zum Frühstück genießt. Meist wird es mit Reis gegessen und mit Senf oder Sojasoße angemacht, was den starken Geschmack zumindest ein wenig dämpft. Die Begründung warum die Japaner Natto essen war bisher immer, dass es gesund ist und Kraft gibt. Zu schmecken scheint es allerdings den Wenigsten.
Montag, 9. April 2012
お花見 - Die Kirschblütenschau
Der Frühling hält Einzug in Japan und in allen Winkeln und Gassen blühen die Kirschblüten. Da die Blütezeit allerdings nach spätestens zwei Wochen wieder vorüber ist, wird dieser kurze Zeitraum von Japanern mit dem Hanami (Der Kirschblütenschau) gewürdigt.
Viel braucht es dazu nicht. Ein Gruppe von Freunden, ein paar Snacks und Getränke und schon kann's los gehen. Man setzt sich einfach unter eine Reihe von Kirschbäumen und verbringt eine schöne Zeit miteinander. Hört sich simpel an, macht aber umso mehr Spaß!
Wir haben uns hierzu ein lauschiges Plätzchen in Soka, in der Nähe von meiner (leider schon wieder alten) Uni gesucht. Zwar war es ein wenig kalt, aber wir hatten unseren Spaß!
Spätestens mit einem Blick auf Facebook weiß man, welche Zeit es geschlagen hat, wenn alle Ihre Kirschblütenbilder posten. Aber diese wunderbare Blütenpracht dominiert auch das gesamte Stadtbild Tokyos.
Die folgenden Bilder habe ich gestern im Yoyogipark in Tokyo gemacht. Als ich das gesehen hab, war ich froh, dass wir uns für Soka entschieden hatten, da es dort um einiges idyllischer war. Aber immerhin zeigen die Bilder auch, wie beliebt das Hanami ist.
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